Gibt es eine zweite Erde? Der Stand der Exoplanetenforschung

Gibt es eine zweite Erde? Der Stand der Exoplanetenforschung 2

Anfang 2026 verzeichnet die offizielle NASA-Exoplanetendatenbank über 6.080 bestätigte Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Was vor drei Jahrzehnten noch Science-Fiction war, ist heute wissenschaftliche Routine. Doch hinter nackten Zahlen verbirgt sich eine Revolution unseres Weltbilds, und die spannendsten Entdeckungen stehen womöglich noch bevor.

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Das Exoplaneten Quiz

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Das Quiz zum Artikel Gibt es eine zweite Erde? Der Stand der Exoplanetenforschung (2025)

Tianwen-2: China greift nach einem kosmischen Rätsel

Tianwen-2 KI Bild

Als am 28. Mai 2025 vom Weltraumbahnhof Xichang in der südwestchinesischen Provinz Sichuan eine »Langer Marsch 3B/E« in den Himmel stieg, begann ein neues Kapitel der planetaren Forschung.

An Bord: Tianwen-2, »Fragen an den Himmel«. Diese Sonde soll mehr als nur einen Asteroiden besuchen. Sie ist der ehrgeizigste Versuch Chinas, die Ursprünge des Sonnensystems buchstäblich in Händen zu halten.

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Zwergplanet Haumea: Der rasende Rugbyball am Rande unseres Sonnensystems

Haumea Zwergplanet - KI Darstellung

Der Zwergplanet Haumea gehört zu den seltsamsten Objekten, die wir kennen. Stell dir vor, du stehst auf einer Welt, auf der ein Tag nur vier Stunden dauert. Die Sonne, kaum mehr als ein besonders heller Stern am pechschwarzen Himmel, rast über den Horizont. Der Boden unter deinen Füßen besteht aus kristallklarem Wassereis, so rein wie frisch gefallener Schnee.

Über dir spannt sich ein Ring aus Eisbrocken, der den gesamten Himmel durchzieht. Willkommen auf Haumea. Dem womöglich bizarrsten Ort im äußeren Sonnensystem.

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Welche Atmosphären haben Exoplaneten? Der Atem fremder Welten

Exoplaneten Atmosphäre - KI Darstellung

Exoplaneten Atmosphäre, das klingt nach trockenem Fachbegriff. In Wahrheit ist es die spannendste Detektivarbeit der modernen Astronomie. Auf einer dieser Welten regnet es flüssige Rubine. Auf einer anderen verdampft Gestein in der Hitze und fällt nachts wieder als glühender Staub vom Himmel. Irgendwo da draußen existiert vielleicht ein Planet, bedeckt von einem globalen Ozean unter einer Wasserstoffatmosphäre, hundertmal dicker als unsere Luft. Was wie Science-Fiction klingt, weist das James-Webb-Weltraumteleskop nach, hunderte Lichtjahre von uns entfernt.

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