
Vagabundierende Planeten durchqueren die Milchstraße ohne Stern, ohne Licht, ohne Heimatstern. Milliarden von ihnen treiben womöglich durch den interstellaren Raum, unsichtbar für die meisten Teleskope, stumm und kalt. In den AIOLUS-Chroniken ist eine davon die Dark World. Im vierten Band steht dieser vagabundierende Planet im Zentrum der Handlung, und er ist genau so, wie die Wissenschaft solche Welten beschreibt. Er ist lichtlos, isoliert, ultrakalt und voller Überraschungen.
Doch was in der Science-Fiction als düstere Kulisse taugt, ist in der Astrophysik längst ein Forschungsfeld mit Substanz. Im Januar 2026 wurde erstmals die Masse eines solchen Himmelskörpers präzise bestimmt. Das James Webb Weltraumteleskop hat hunderte Kandidaten in einem einzigen Sternhaufen aufgespürt. Und Theoretiker diskutieren ernsthaft, ob auf diesen sonnenlosen Welten flüssiges Wasser existieren könnte.



